„Jedes Häuschen hat sein Kreuzchen.“

So sagte der Volksmund, als er das Kreuz noch kannte.

 

Die Frage nach dem „Warum“ beschäftigt, seitdem es Menschen gibt!

Jeder Mensch hat von Gott, dem Schöpfer, die freie Willensentscheidung bekommen, sich für das Gute oder das Böse zu entscheiden.

Die Menschen haben sich für das Böse (die Sünde) entschieden. Die Bibel drückt es in Römer 3, 10+23 so aus:

„Es ist keiner gerecht, auch nicht einer.“

Und: „denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten.“

Alle Menschen verstoßen gegen die Gebote Gottes,

und gute Taten können dieses Fehlverhalten nicht kompensieren. Wir haben einen uns unendlich liebenden Gott, nur müssen wir Menschen nicht meinen, dass er nicht gerecht sei.

Diese barmherzige Liebe schaltet nicht seine Gerechtigkeit aus. Deshalb richtet und züchtigt er, deshalb mutet er uns Krankheit, Leid und Tod zu, ob wir es wahr wollen haben oder nicht. Die Menschen hätten gerne in dieser Welt das Paradies; aber 

Gott muss die Erwartungen der Menschen nicht erfüllen. 

Das Paradies auf dieser Erde, wie sie heute ist, wird es niemals geben, bedingt durch die Sünde. Ob diese erzieherischen Zumutungen der Weg in die ewige Glückseligkeit ist, wird unser berechnender, irdischer Intellekt niemals erfahren dürfen, jedoch in der Ewigkeit werden wir es wissen. In der Bibel, Lukas 13, 4+5 lesen wir: „Oder jene achtzehn, auf die der Turm in Siloah fiel und sie erschlug, meint ihr, dass diese schuldiger gewesen sind als alle anderen Leute, die in Jerusalem wohnen? Nein, sage ich (Jesus Christus) euch; sondern wenn ihr nicht Buße tut, so werdet ihr alle auch so umkommen!“

Nach den biblischen Ereignissen der Sintflut und Sodom und Gomorra gab es keine gottlosen Menschen mehr.

Das heutige gottlose Leben der Menschen (Sodom und Gomorra auf hohem technischen Niveau) könnte zu einem weiteren Großereignis führen.

 

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Pater Pio aus Pietrelcina sprach:

„Ihr wisst doch, dass ihr plötzlich vor dem Richterstuhl Gottes stehen könnt. Gewisse jähe Todesfälle sind Zeichen göttlicher Strafe, da man gottvergessen lebt. Der Herr ist überaus barmherzig, aber auch unerbittlich in seiner unendlichen Gerechtigkeit. Selig, wer das Ziel kennt, wofür er erschaffen worden ist.“

 

Gott selbst war sich nicht zu schade, als wahrer Mensch in diese sündhafte Welt zu kommen. In seiner Vollkommenheit und Sündlosigkeit hat er uns gezeigt, wie jeder Mensch sein eigenes Kreuz tragen kann. Trägt nun der Mensch in Demut das eigene Kreuz aus Liebe zu Jesus Christus, so trägt er indirekt das Kreuz Jesu mit. In der Bibel, Römer 8, Verse 16-18 schreibt der Apostel Paulus: „Der Geist selbst gibt Zeugnis zusammen mit unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind. Wenn wir aber Kinder sind, so sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes und Miterben des Christus; wenn wir wirklich mit ihm leiden, damit wir auch mit ihm verherrlicht werden. Denn ich bin überzeugt, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll.“

Dadurch wird die Seele mit dem ausgestatteten Bewusstsein rein und schön.

 

Herr, wie Du willst, so will ich geh’n,

und wie Du willst, soll mir gescheh’n.

Hilf Deinen Willen nur versteh’n.

Auszug aus Pater-Rupert-Mayer-Gebet

 

Das Kreuz im Christentum ist kein Firmenemblem, sondern es ist viel tiefsinniger, als es uns die moderne, verführte Theologie weiszumachen versucht.

Es geht bei der Frage nach dem „Warum“ indirekt um das Kreuz Jesu. Wer den Herrn Jesus Christus jedoch (noch) nicht kennt, kein persönliches Verhältnis zu Ihm hat, der wird nicht begreifen und dieses Fragewort niemals Trost erlebend verstehen.

 

Eine Maxime von Pater Pio: „Fürchte nicht die Widrigkeiten, denn sie tragen die Seele an den Fuß des Kreuzes, und das Kreuz trägt sie zu den Pforten des Himmels, wo sie Den findet, der über den Tod triumphiert und der sie in die ewigen Freuden einführt.“

 

Zitate aus dem Klassiker des Christentums:

„Die Nachfolge Christi“, Thomas von Kempen

Zweites Buch, 12.Hauptstück: Das Kreuz - der Königsweg zum Himmel

1. Verleugne dich selbst, nimm dein Kreuz auf dich und folge Jesu nach. (Matth. 16, 24) Wer jetzt das Wort vom Kreuze gern hört und ihm folgt, der wird einst das Wort der ewigen Verdammnis nicht zu hören und nicht zu fürchten haben.

2. Warum scheuest du denn also das Kreuz zu tragen, da doch das Kreuz, wie ein gebahnter Weg, zum Himmelreiche führt?

4. Denn Gott will, dass du auch ohne Trost leiden lernest, dass du dich ihm ganz unterwerfest und durch die Trübsal demütiger werdest. Niemand kann das Leiden Christi so herzlich nachempfinden, als der ähnliche Leiden mit ihm ertragen hat.

5. Du kannst dem Kreuz nicht entfliehen. Trägst du dein Kreuz willig, so wird das Kreuz auch dich tragen und dich zu dem erwünschten Ziele hinführen, wo nämlich alles Leiden sein Ziel und Ende hat. Hier aber hat das Leiden kein Ende.

6. Glaubst du denn, du werdest dem Kreuze entgehen können, was kein Sterblicher noch vermochte? Selbst unser Herr Jesus war nicht eine Stunde ohne Schmerz und ohne Leiden, solange er auf Erden wandelte.

7. Das ganze Leben Christi war lauter Kreuz und Marter, und du willst lauter Ruhe und Freude haben?

8. Je mehr das Fleisch durch Leiden geschwächt wird, desto mehr wird der Geist durch innerliche Tröstungen gestärkt.

10. Mache dich also gefasst, als ein guter, treuer Knecht Jesu Christi das Kreuz deines Herrn ihm heldenmütig nachzutragen.

12. Wenn du dich nur darauf gefasst machst, worauf du gefasst sein sollst, nämlich zum Leiden und Sterben, so wird es mit dir bald besser werden und du wirst den Frieden finden.

  

Selig, wem Christus auf dem Weg begegnet. 

Am frommsten sind viele Menschen, wenn sie eine „Hiobsbotschaft“ zu verkündigen haben. Außerhalb der Hiobsbotschaften kennen sie Gott nicht. Somit ist die Folge, dass sie Gott zürnen, wenn Gott ihre Vorstellungen nicht erfüllt. Sie meinen auch noch, dass ihr Zorn und ihre Wut auf Gott gerechtfertigt sei. Welch ein Irrtum!

Wer nicht durch die Türe der Barmherzigkeit Gottes gehen will, muss durch die Türe seiner Gerechtigkeit. Ein ganz schön schwieriger Weg für uns Menschen, die sich allesamt für das Böse entschieden haben. Darf Gott das Böse der Menschen strafen? Diese Frage ist erlaubt.

Der Zeitgeist kennt das Wort „Hiobsbotschaft“ sehr gut und benutzt es auch ständig. Nicht jeder weiß um das „Kreuz“, das Hiob auf Erden zu tragen hatte. Er beklagte den Verlust seiner Töchter, Söhne, Gesundheit und seines ganzen Besitzes.

Obwohl auch Hiob die Wege Gottes nicht verstehen durfte, vertraute er Gott.

Deshalb wurde er durch seine Gottesachtung vom Herrn mit Weisheit beschenkt. Er erkannte in Gott den Schöpfer, und dass es sich lohnt, trotz allem Gott zu vertrauen. Es lohnt sich mit Hiob zu beten:  

„Ich glaub an Gott in aller Not,

auf Gott mein Hoffnung baue.

Ich liebe Gott bis in den Tod,

auf diese Lieb vertraue.

Jesu, dir leb ich; Jesu dir sterb ich,

dein bin ich tot und lebendig!

(Duderstadt 1724)

 

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Eine sittlich außer Rand und Band geratene materialistische  Gesellschaft war in der

Geschichte der Menschheit immer Vorbote des

Untergangs einer Kultur.

Mein Name ist

ZEIT,

und ich gehe immer vorwärts,

dem Ende zu,

und ich nehme dich mit in die

EWIGKEIT.

Das Leben gemäß der Bibel ist,

in der Ewigkeit in der Gottesnähe

leben zu dürfen.

Der Tod gemäß der Bibel ist,

in der Ewigkeit in der Gottesferne

leben zu müssen.

Die Gottesferne ist,

aufgrund ihrer Umgebung,

im wahrsten Sinne des Wortes,

die Hölle.

"Denn weit ist die Pforte

und breit der Weg,

der zum Verderben führt,

und viele sind, die auf ihm hineingehen.

Denn eng ist die Pforte

und schmal der Weg,

der zum Leben führt,

und wenige sind, die ihn finden."

        (die Bibel: Matthäus. 7, 13+14)

Christus rettet „Denn das Wort

vom Kreuz ist denen,

die verloren gehen, Torheit;
uns aber,
die wir gerettet werden,

ist es Gottes Kraft.“

(die Bibel: 1. Kor. 1, 18)

Kraft der Vernunft des Menschen erkennen wir aus der sichtbaren Welt,

dass Gott ist.

Er ist der Urquell der Vollkommenheit.

Wer die Schöpfung sieht

und staunen kann,

der braucht keinen Gottesbeweis.   

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